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Der Forschungsverbund BRIWECS - Projektbeschreibung

Innovationen in der Weizenproduktion der letzten Jahrzehnte betrafen neben dem Ertrag Merkmale wie die Bestandes- und Wurzelarchitektur, Anpassung an abiotischen Stress, Resistenz gegen biotischen Stress, gezieltere N-Düngungs- und Pflanzenschutzverfahren, verbesserte Bodenbearbeitung und Bewässerung. Ferner wurden genetische Kenntnisse vertieft und dichte mol. Markerkarten entwickelt.

Ertragssteigerung in Kombination mit verbesserter Ressourceneffizienz und Ertragssicherheit werden in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Ziel des Forschungsprojektes BRIWECS ist die Erarbeitung der Grundlagen für resiliente Sorten und Anbausysteme.

In den ersten drei Jahren des Projektes sollen die züchterischen Innovationen der letzten 50 Jahre in Produktionssystemen unterschiedlicher N-Düngungs- und Pflanzenschutzintensität sowie unterschiedlicher Umwelten (Temperatur, Wasser) quantifiziert werden. In einem genomweiten Assoziationskartierungsansatz sollen relevante Genomregionen/Gene identifiziert und Wechselwirkungen mit Umwelt und Anbausystem erfasst werden. Ferner sollen die Faktoren züchterischer Innovationen auf der Ebene der Forschungseinrichtungen, Züchter und staatlichen Stellen des Sorten- und Saatgutwesens, sowie deren Integration in das deutsche Innovationssystem bestimmt werden.

Darauf aufbauend sollen im vierten und fünften Jahr züchterische und Anbauinnovationen in einem Simulationsmodell abgebildet werden, um zusammen mit Assoziationsstudien und sozioökonomischen Analysen Prognosen für künftige Entwicklungslinien aufzuzeigen.

 

BRIWECS wird vom Bundesministerium für Bildung und und Forschung (BMBF) im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Pflanzenzüchtung im Anbausystem (IPAS)" finanziert.